Praxis für Psychotherapie in Balve

Kognitive Verhaltenstherapie
für Erwachsene und Kinder

Dana Mueller Physiotherapie Balve

Kognitive Verhaltenstherapie – Was heißt das eigentlich?

Die Grundlage unserer Arbeit bildet die Kognitive Verhaltenstherapie, welche ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren ist. Dieser Ansatz nimmt an, dass unsere Denk- und Verhaltensmuster durch Lern- und Lebenserfahrungen geprägt werden. Diese erlernten Muster können dysfunktional sein und zu Belastungen bis hin zu einer psychischen Störung führen.

In der Behandlung befassen wir uns gemeinsam mit Ihren Gefühlen, Gedanken und Ihrem konkreten Verhalten, sowie evtl. mit der Einübung von hilfreichen Vehaltensweisen. Auch sollen Ihre individuelle Biografie und aktuell belastende Lebenserfahrungen einen Raum in der Therapie bekommen.

Wir erarbeiten mit Ihnen ein Modell über die Entstehung Ihrer Beschwerden und formulieren gemeinsam individuelle Ziele für Sie. In der Therapie liegt der Fokus darauf, Sie bei dem Erreichen Ihrer persönlichen Ziele zu unterstützen und Sie dazu befähigen, sich selber bei Problemen besser helfen zu können. Unsere therapeutische Arbeit beruht auf dem neuesten wissenschaftlichen Forschungsstand.

Erwachsenen-Therapie

Psychotherapie für Erwachsene

Das psychotherapeutische Angebot richtet sich an Erwachsene, die unter psychischen Problemen und Störungen leiden.

Kinder-Therapie

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

An alle bis zum 21. Lebensjahr, die unter Auffälligkeiten oder unter psychischen Erkrankungen im Entwicklungsverlauf leiden.

Kontakt aufnehmen

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Nehmen Sie gern direkt Kontakt mit uns auf, Sie erreichen uns leicht über das Kontaktformular, per E-Mail oder telefonisch.

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„Empathisch zu sein, bedeutet, die Welt durch die Augen der anderen zu sehen und nicht unsere Welt in ihren Augen.“

Carl R. Rogers

Über uns

Umfassende psychologische Hilfe von unserem Team

person

Dr. rer. nat. Dana Müller

Psychologische Psychotherapeutin

person

Antonia Bücher

Kinder- & Jugendlichen­psychotherapeutin

person

Emma Laitenberger

Dipl.-Psychologin

person

Kerstin Löhnhardt

Sprechstundenhilfe

Kontakt

Sie erreichen uns über das Kontaktformular, per E-Mail oder telefonisch.

Aktuell haben wir keine Therapieplätze frei!

Emma Laitenberger hat noch Kapazitäten frei und freut sich auf Ihre Anfrage.

Praxis für Psychotherapie Balve
Kruspad 8
58802 Balve

Bitte wählen Sie in lebensbedrohlichen
Situationen die: 112

In allen anderen Fällen den ärztlichen
Notdienst unter: 116 117

*Pflichtfeld

FAQ

Häufige Fragen & Antworten

Die zielgerichtete Behandlung einer psychischen Störung mit Krankheitswert. Eine psychische Erkrankung ist ein leidbringendes Zustandsbild, das durch Veränderungen des Fühlens, Denkens, Verhaltens und der Wahrnehmung gekennzeichnet ist. Diese Veränderungen weichen deutlich von der gesellschaftlichen oder medizinischen Normvorstellung ab. 

Sie werden von Ihrer Therapeutin dabei unterstützt, konkrete und realisierbare Ziele zu formulieren. Aktuelle Ereignisse werden dabei stets berücksichtigt und die therapeutischen Methoden entsprechend angepasst.

„Ärztlicher Psychotherapeut“ ist ein Oberbegriff für alle Mediziner und Fachärzte, die eine psychotherapeutische Qualifikation nachweisen können. Laienhaft wird auch häufig der Begriff Psychiater verwendet. Er ist dazu befähigt, Ihnen Medikamente zu verordnen und Ihnen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) auszustellen. 

Diese Möglichkeit hat ein Psychologischer Psychotherapeut nicht. Die meisten Mediziner beschränken sich auf kurze Gespräche und medikamentöse Einstellungen. Die psychiatrische Behandlung ist nicht auf eine Anzahl von Sitzungen beschränkt, während Psychologische Psychotherapeuten in aller Regel zeitlich begrenzt (12, 24 oder 60 Sitzungen) tätig sind.

Nein, die telefonische Erreichbarkeit dient ausschließlich organisatorischen Zwecken, wie Terminvereinbarungen. Sie dient nicht einer individuellen Beratung. Und schon gar nicht einer Behandlung. Beratung und Behandlung können nur während eines Termins in der Praxis erfolgen.

Bei bestimmten psychischen Störungen, wie beispielsweise Ängsten, würde ein Hausbesuch des Psychotherapeuten die Symptome der Krankheit noch unterstützen und aufrechterhalten, indem der Patient die angstauslösende Situation weiter vermeiden kann. Wenn der Patient so starke Symptome hat, dass ihm das Verlassen des Hauses nicht mehr möglich ist, stellt sich die Frage, ob zunächst ein stationärer Aufenthalt sinnvoll ist.

Im Zuge der Corona-Pandemie wurde das Angebot an telemedizinischen Leistungen massiv ausgebaut. Psychotherapiesitzungen können bei uns auch in Form einer Videosprechstunde stattfinden. Sprechen Sie uns dazu an.

Psychotherapeuten unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht und dürfen Informationen nicht ohne Ihr Einverständnis an Dritte herausgegeben. Als Patient entscheiden Sie selbst, ob beispielsweise Ihr Hausarzt einen Bericht über die Therapie erhalten soll. Auch für die Herausgabe von Informationen an das MDK oder des Versorgungsamts bedarf es Ihrer (schriftlichen) Einwilligung. Einzig die Diagnose auf Grundlage derer die Behandlung stattfindet, wird, wie bei allen anderen Fachärzten auch, quartalsweise automatisch zusammen mit der Abrechnung an Ihre Krankenversicherung übergeben.

Zu Beginn der Therapie werden in zwei bis vier Probetherapiegesprächen (probatorische Sitzungen) Diagnose, Therapieziele und Behandlungsplan festgelegt. Auf Basis dessen stellt der Psychotherapeut bei der Krankenkasse des Patienten einen Antrag auf Kostenübernahme. Dem Antrag liegt außerdem ein Bericht eines Mediziners (Konsiliarbericht) bei, indem mögliche körperliche Ursachen ausgeschlossen werden. Bei einer Langzeittherapie (60 Therapiesitzungen) wird zusätzlich ein Gutachten von dem Psychotherapeuten verfasst, in dem die Notwendigkeit einer Langzeittherapie begründet wird. Dieses Gutachten wird ohne Nennung des Patientennamens an einen externen Gutachter weitergeleitet. Nach Eingang des Antrags prüft die Krankenkasse, ob eine Kostenzusage erfolgen kann. Die Entscheidung der Krankenkasse wird dem Versicherten und dem Psychotherapeuten schriftlich mitgeteilt.

Die ansässigen Psychotherapeuten mit Kassenzulassung können den Bedarf an Therapieplätzen, vor allem in ländlichen Regionen nicht decken. Einer der Gründe für diese Unterversorgung liegt an dem in den letzten Jahren stark gestiegenen Bedarf an Psychotherapien. Die Anzahl der Kassensitze wird aus der Einwohnerzahl der Region errechnet. Die Grundlage dieser Quote wird dem Bedarf jedoch erfahrungsgemäß nicht gerecht. Zudem ist Psychotherapie eine intensive und zeitaufwändige Behandlung, während derer jeder Patient wöchentlich 50-minütige Termine über einen Zeitraum von circa 6 bis 30 Monaten erhält. In der Versorgung gesetzlich versicherter Patienten sind wir durch die Kassenärztliche Vereinigung auf eine gewisse Anzahl von Therapiestunden, die wir anbieten dürfen, begrenzt. Aus diesem Grund bitten wir um Verständnis dafür, dass es für gesetzlich Versicherte nicht immer möglich ist, sofort einen Therapieplatz zu erhalten. Auch für Privatpatienten und Selbstzahler stehen nur eine gewisse Anzahl von Terminen pro Woche zur Verfügung, sodass auch Privatpatienten mit Wartezeiten rechnen müssen. Die Wartezeit verkürzt sich, wenn Sie eine gewisse zeitliche Flexibilität mitbringen und z. B. regelmäßig Termine am Vormittag wahrnehmen können.

Welche psychotherapeutischen Behandlungen als Kassenleistung anerkannt sind, regeln die Psychotherapierichtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen. Hier stehen aktuell drei anerkannte Psychotherapieverfahren zur Auswahl, die analytische Psychotherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Verhaltenstherapie.

Durch die im Psychotherapeutengesetz festgelegte umfassende theoretische und praktische Ausbildung der Psychotherapeuten, die auch Erfahrungen in der Psychiatrie sowie Selbsterfahrung umfasst, wird ein hoher Qualitätsstandard der psychotherapeutischen Behandlung erreicht. Darüber hinaus trägt die gesetzlich vorgeschriebene kontinuierliche Fortbildung zur Qualität der Behandlung bei.